Automatische Fleckenerkennung

Durch die Umstellung von fotografischen Filmmaterial auf digitale Aufnahme eröffnen sich
ganz neue Wege der Bildverarbeitung. Da die Qualität der Phokaaufnahmen (Weißlichtbilder)
bei guten Seeingverhältnissen sehr gut ist, wurde der Versuch unternommen Sonnenflecken
automatisch detektieren zu lassen. Besonders hilfreich war dazu ein Programm von
Fraser Watson vom
Department of Physics & Astronomy der
Universität Glasgow, Schottland, und
Prof. Stephen Marshall von der Universität Strathclyde.
Der Algorithmus basiert auf einer
Zusammenarbeit von Gruppen der Universitäten von Glasgow
, Strathclyde und Lancaster.
Im Prinzip wird durch morphologische
Bildverarbeitung, in diesem Fall durch eine Dilatation auf eine Erosoin (= Tophat Transformation)
die entscheidende Bildinformation herausgerechnet. Das Programm selbst ist erst im Entwicklungsstadium,
dennoch sollen hier schon erste Ergebnisse vorgestellt werden.
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