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Die Sonne - das Wichtigste in 3 Minuten...

Die Sonne in Zahlen
| Durchmesser | 1.4 Millionen km | 109 mal Erddurchmesser |
| Masse | 2*1030 kg | 333 000 Erdmassen |
| Temperatur | Photosphäre: 5500° C | Zentrum: 15 Millionen Grad |
| Druck | Unterhalb der Photosphäre: ∼ 33 kg/m3 | Zentrum: ∼ 160 000 kg/m3 |
| Energieabstrahlung | 63 000 kW/m Sonnenoberfläche2 | |
| Abstand Sonne-Erde | im Mittel 150 Millionen km | (8,3 Lichtminuten)
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Was kann man auf der Sonne beobachten?
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Die sichtbare "Oberfläche"
der Sonne - die
Photosphäre - zeigt am 22. Juni 2000
einige Sonnenfleckengruppen. In der vergrößerten
Detailansicht sieht man die dunkle
Umbra und die strukturierte Penumbra
eines größeren Sonnenflecks. Daneben sichtbar ist
die Granulation, ein konvektives Bewegungsmuster, das heiße
Sonnenmaterie aus dem Inneren nach außen bringt. Die
Gesamtansicht wurde vom Precision Solar Photospheric Telescope (RISE/PSPT) Rom im blauen Spektralbereich
aufgenommen, das Detail mit dem Vakuum-Turm-Teleskop (VTT) in Teneriffa, das vom Kiepenheuer Institut für Sonnensphysik in
Freiburg im Breisgau betrieben wird.
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Aktivität der Sonne: Strahlungsausbrüche und andere
Formen der Sonnenaktivität, werden durch
das solare Magnetfeld
gesteuert und ändern
sich in einem 11-jährigen
Zyklus. Auch die
Einstrahlung der Sonne
auf die Erde (die sog.
Solarkonstante) folgt
dieser Periodizität.
Die "Solarkonstante" gemessen von Satelliten außerhalb der
Erdatmosphäre (Grafik von C. Fröhlich, PMOD) ⇒
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Die Variation der Sonnenflecken-
Relativzahl,
seit Beginn der systematischen
Beobachtungen
im 18.Jhdt (Datensammlung
und Grafik
vom SIDC in Brüssel).
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Ein Strahlungsausbruch
ist ein komplexer Vorgang,
bei dem in der
Korona innerhalb kurzer
Zeit ungeheuer große
Mengen an Energie frei
werden, die zuvor im
Magnetfeld gespeichert
waren. Das Plasma wird innerhalb von Minuten auf mehrere Millionen
Grad aufgeheizt und führt zum Aufleuchten der Region in der
Chromosphäre. Die Radio- und Röntgenstrahlung der Sonne kann dabei
mehr als 10 000 mal stärker als gewöhnlich sein.
Große Flares treten meist im Zusammenhang mit den koronalen
Massenauswürfen auf (Coronal Mass Ejections - CMEs). Dabei werden atomare Teilchen in einerer unstabilen
magnetischen Struktur auf Geschwindigkeiten von etwa 1000 km/s
beschleunigt und erreichen die Erde in ca. 2-4 Tagen.
Die Bildreihe, aufgenommen in der
Spektrallinie Hα am 17. Jan. 2005,
zeigt einen Strahlungsausbruch (Flare).
Das Bildfeld umfasst ungefähr 280 000
x 210 000 km2. Die rundlichen dunklen
Flecken sind Sonnenflecken und liegen
unterhalb des Flares (Bildreihe A.
Veronig). ⇒
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Die Struktur der Sonnenkorona ist abhängig
vom Magnetfeld der Sonne
und zeigt daher ebenfalls eine änderung
im Laufe des Sonnenzyklus.
Früher konnte man die
Korona nur während einer
totalen Sonnenfinsternis
beobachten (Aufnahme
der Korona während der
Finsternis am 29. März 2006
in der Türkei von A. Sudy).
Heute kann man mittels
Koronographen und von
Satelliten aus ständig die
Korona beobachten.
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